VEM-Freiwillige   2017/2018   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009 

Anne | Annika | Cordula | Debora | Jana | Janina | Janis | Karolin | Katinka | Lea | Lena | Lisa-Marie | Mareike | Rabea | Rebecca

Menu:

Archiv

Blog durchsuchen:

Leben in Mahanga inspired by Lisa

Autor: Cordula | Datum: 26 August 2010, 15:36 | 22 Kommentare

Holla! :)

 

Also, ich werde jetzt mal genauer beschreiben, wie es hier so ist, bald lade ich auch Fotos hoch. Morgens wache ich meistens so gegen 6 auf, weil es dann hell wird und der Hahn auf dem Nachbarhof anfaengt zu kraehen. Aber das ist kein Problem, ich muss sowieso frueh raus, um zum Morgengebet zu gehen (ich weiss nicht, ob ich das das ganze Jahr ueber mache, aber diese Woche gehe ich immer hin :) Duschen ist hier stets ein Abenteuer, denn oft kommt kein Wasser aus der Leitung, und kalt ist es immer.

Holla! :)


Also, ich werde jetzt mal genauer beschreiben, wie es hier so ist, bald lade ich auch Fotos hoch. Morgens wache ich meistens so gegen 6 auf, weil es dann hell wird und der Hahn auf dem Nachbarhof anfaengt zu kraehen. Aber das ist kein Problem, ich muss sowieso frueh raus, um zum Morgengebet zu gehen (ich weiss nicht, ob ich das das ganze Jahr ueber mache, aber diese Woche gehe ich immer hin :) Duschen ist hier stets ein Abenteuer, denn oft kommt kein Wasser aus der Leitung, und kalt ist es immer. Aber Alfonsine, die Haushaelterin des Bischofs, bringt mir immer einen Eimer heisses Wasser und eine Tasse, mit der ich dann das Wasser ueber mich giesse :) (Na ja, bald werde ich ja in mein Haus ziehen, da mache ich das dann alles selber, Kochen, Waschen, Putzen,...)

Joa, und dann gehts los! Einen geregelten Tagesablauf habe ich noch nicht, diese Woche lerne ich erst einmal alles kennen und dann setze ich mich mit den Verantwortlichen zusammen und wir machen einen Plan. Es gibt hier eine Ananassaftproduktionssteatte, wo Ananas' zu Saft und Marmelade verarbeitet werden. Dort finden immer die Morgengebete statt und gestern habe ich dort geholfen, die Etikette auf die Flaschen zu kleben. Aber stellt euch jetzt keine Fabrik oder so vor, es ist nur ein Raum, wo zwei Pressen stehen und wo ein- bis zweimal in der Woche Saft gemacht wird, je nach Ernte eben. Der Ertrag geht dann an die Familien, die die Ananasplantagen bewirtschaften. Ausserdem wird in den beiden Gemeinden, in der auf “meinem” Huegel und in der in der Innenstadt, Englischunterricht fuer Erwachsene angeboten. Dort werde ich helfen, und zwar bei der Aussprache. Gestern habe ich diesen Unterricht zum ersten Mal besucht und wurde sehr herzlich aufgenommen. Besonders der Lehrer hat sich gefreut und mich als native speaker bezeichnet ;) Ich soll ihm und den Schuelern bei der Aussprache helfen.

Heute wurde mir das Youth at Risk Projekt vorgestellt, und auch hier werde ich als Lehrer gebraucht, und zwar fuer Englisch, Franzoesisch und vielleicht noch etwas anderes, zum Beispiel AIDS-Aufklaerung. Zusaetzlich dazu lernen die Jugendlichen, die meistens Waisen sind, Tischlern, Naehen, Schustern, Schweissen, Bauen, Landwirtschaft,... um dann nach einem Jahr entweder weiter gelehrt zu werden oder in ihren Doerfern eigene Unternehmen zu gruenden.

Wahrscheinlich werde ich auch in einem Chor mitsingen, der zum Glueck auf Englisch singt, denn mit Kinyarwanda habe ich so meine Schwierigkeiten. Ich kann mittlerweile ein bisschen SmallTalk fuehren (Hallo, Wie gehts, mir gehts gut, ich heisse..., Danke), das wars dann aber auch schon. Wirklich gut sprechen werde ich wohl auch in einem Jahr noch nicht, denn die Grammatik ist kompliziert, mit nichts vergleichbar, das ich kenne :)


Nun gut, so weit erst mal,

ich hoffe, es geht euch allen gut!


Liebe Gruesse aus dem sonnigen und angenehm warmen Gitarama/Muhanga,

Eure Cordula

«Neuerer Eintrag | Älterer Eintrag»

 

 

Kommentare bei alten Blogs deaktiviert.